YODA on Tour
Cochem-Mosel 2026
Cochem-Mosel 2026
Die Aussichten fürs Wochenende sind perfekt.
Um 12 sitzen wir im Yoda und fahren die B9 in Richtung Süden. Da denkst du an nix Böses, und wer steht in Bad Breisig auf dem Parkplatz vor dem Lidl, jawohl, der Hauk von Monika und Ralf.
Geplant war eigentlich, das wir uns erst auf dem Campingplatz treffen.
Was solls, dann fahren wir halt zusammen.
Um kurz vor Zwei kommen wir in Pommern am Campingplatz Moselwunder an.
Sehr großzügiges Gebäude - oben der Sanitärbereich und unten die Rezeption und ...
... ein Restaurant.
Ist das nicht ein Traum, müsste nur etwas wärmer sein. Laut Rezeption soll die Wassertemperatur 27 Grad betragen, doch mein Finger sagt höchstens 15 Grad.
Premiumplatz direkt an der Mosel.
So langsam kommt die Sonne um die Ecke. Monika und Ralf stehen mit ihrem Hauk drei Plätze weiter rechts auch direkt an der Mosel.
Jetzt gibt es erst einmal richtig lecker Kaffee und Kuchen.
Jutta und Gernot haben Urlaub und besuchen uns auf einen Kaffee.
Sie wollen noch ein wenig das schöne Wetter geniessen und schwingen sich wieder aufs Moped. Schön wars.
Ja, und heute wird dann auch die Grillsaison eröffnet.
Nach dem lecker Essen gab es dann auch noch was gutes für den Magen.
Haben wir vor 3 Wochen in Luxemburg entdeckt.
Nicht schlecht, kann einem nur schlecht von werden.
Wir sitzen noch bis nach 10 Uhr draussen zusammen, aber dann wird es trotz Decken und "Wärmung" von innen zu kalt. Gute Nacht.
Um 10:07 Uhr fährt ein Zug von Pommern nach Cochem.
10 Minuten später sind wir für 4,10 Euro in Cochem.
Wir laufen den Rhein entlang und sehen von weitem unser erstes Ziel, die Reichsburg Cochem.
Wirklich ein sehr schönes Städtchen. Es hat nur ca. 5000 Einwohner, aber es laufen täglich Tausende Touristen durch den Ort.
Sehr schön.
Kaffee und zweites Frühstück für Gregor gibt es erst später auf der Burg.
Noch lachen alle.
Und dann machen wir uns an den Aufstieg.
Die Wandergruppe zerreißt.
Monika und Gregor lassen sich Zeit. Wir sind ja nicht auf der Flucht.
Der erste Aussichtspunkt ist erreicht und wir werden mit einem schönen Blick auf Cochem und die Mosel belohnt.
Erste urkundliche Erwähnung von Cochem im Jahr 866.
Der Blick oben von der Burg, wir haben es alle geschaft.
Nun brauchen wir alle eine Stärkung.
Eine Burgplatte für vier.
Wir blicken beim Abstieg noch einmal auf die Reichsburg.
Nach der Stärkung zieht es uns ins Städtchen - wir wollen doch auch ein bißchen Beute machen.
Na, das ist man ein schiefes Haus, aber es hält und sieht auch wirklich schön aus.
Ein weiteres Highlight in Cochem, Tina will auf jeden Fall eine Führung mitmachen. Eintrittskarte 2,50 €, Führung beginnt aber erst um 14:00 Uhr, also haben wir noch Zeit.
200 m weiter die Strasse hoch, das nächste Highlight, die Sesselbahn. Auch die nehmen wir mit. Es ist noch keine 13:00 Uhr, wir haben bestes Wetter und gute Laune.
Auf gehts, die Seilbahn fährt gut 330 m hoch.
Nein, wir haben keine Höhenangst.
Toller Blick, wir genießen es.
Der Blick nach unten ist auch nicht schlecht.
Das Pinnerkreuz auf Höhe der Bergstation. Tina läuft die Strecke runter, Ralf und Monika laufen ein Stück den Moselsteig bis nach Klotten, Gregor nimmt die Bahn nach unten und den nächsten Zug zurück nach Pommern.
Derweil die drei auf Schusters Rappen unterwegs sind, passt Gregor auf Yoda auf und beobachtet Flora und Fauna rund um Yoda und auf der Mosel.
Nach der Senfmühlenführung (Fotografieren leider nicht gestattet) läuft Tina noch mal hoch zur Sesselbahn, nimmt die Talfahrt und schafft es dann in 14 Minuten zum Bahnhof, es reicht sogar noch für 30 Sekunden St. Martin-Kirche (wunderschöne Fenster und natürlich eine Kerze für den Segen der Familie).
Ja, da ist ja wieder einer mehr. Erstaunlich, dass wir hier noch nicht waren.
Abends bekommen wir dann noch lieben Besuch, Daniele und Rainer stossen zu uns. Wir richten uns auf einen schönen Abend mit Grillen und
natürlich auch der entsprechenden Flüssigkeit ein. Sonntag Morgen lagen in der Tat lauter leere Flaschen unter Yoda.
Zu fortgeschrittener Stunde wurde es zwar schon kühl, aber wir sind ja gut ausgestattet. Wir halten durch bis zur Dunkelheit, haben viel gelacht und uns sehr nett unterhalten.
Sonntag Morgen, die Sonne steht schon wieder am Himmel, aber das Thermometer sagt nur 6 Grad an. Einfach noch zu kalt für ein Frühstück im Freien
Wirklich gutes Angebot an Brötchen, Brot und Kuchen. Der Wagen kommt jeden Morgen um 08:00 Uhr auf den Platz und ist auch immer gut besucht.
Es ist 11:00 Uhr, Zeit zum Abschied. Rainer und Daniele verlängern und bleiben noch (bis dass das Wetter schlecht wird).
Unser Fazit von dem Wochenende: perfekter Campingplatz, perfektes Wetter, perfekte Gemeinschaft, hat sehr viel Spaß gemacht. Cochem bietet viele interessante Dinge, die wir an dem Wochenende nicht alle geschafft haben. Also kommen wir noch mal wieder (am 11. bis 14. Juni - ist schon gebucht!)